Stressmanagement


Dr. Alram medizinisches Stress-Management®

Wer unter Stress leidet, muss deshalb nicht gleich seinen Beruf aufgeben und in die Südsee ziehen. Stress ist – wie gesagt – nicht per se etwas Negatives. Gefährlich für Leib und Seele wird er erst, wenn er von einem „hin und wieder“ zu einem Dauerzustand wird.

Stress als Überlebensvorteil
Schon unsere anthropologischen Vorfahren, die sogenannten Hominiden wie homo erectus und homo habilis, kannten Stress. Wenn sie beispielsweise bei der Nahrungssuche mit Fress- und Todfeinden konfrontiert wurden, lief das Stammhirn, der älteste Hirnbereich, der die basalen Lebensfunktionen steuert, auf Hochtouren. Herzschlag, Puls und Blutdruck schossen in die Höhe, die Atmung ging schneller, das Nebennierenmark schüttete reichlich Adrenalin und Dopamin aus, Zucker- und Sauerstoffgehalt des Blutes und der aktive Muskeltonus nahmen zu, die Magen-Darm-Tätigkeit wurde heruntergefahren. Kurzum: Der Körper wurde auf Höchstleistung programmiert. Fight or flight, hieß in solchen Stresssituationen die Überlebensdevise. Sobald die Gefahr vorbei war, normalisierten sich die Körperfunktionen wieder. Alles wurde sozusagen wieder auf RESET gestellt.

Die damals dem nackten Überleben dienenden Stressreaktionen laufen auch 2 Millionen Evolutionsjahre später beim homo handycus und homo smartphonis ähnlich vegetativ-automatistisch ab.
Wesentlicher Unterschied zu dermaleinst: Durch den Dauerstress, unter dem heute immer mehr Menschen leiden, chronifizieren bzw. stabilisieren sich auch die beschriebenen biochemischen und physiologischen Begleiterscheinungen, was letztlich zu schwerwiegenden Krankheiten führen kann.

Dr. Alram medizinisches Stress-Management® ist eine neue Form des Umgangs mit Stress und Überforderung.
Unser ganzheitlicher Ansatz zielt darauf ab,

• dass der Patient eine „konstruktive Distanz“ zu seinem beruflichen Handeln und eine Stress-Kompensations-Kompetenz entwickelt, die es ihm ermöglichen, einfach mal die RESET-Taste zu drücken, einen Gang runterzuschalten und sich ein paar Muss-Fragen zu stellen: „Muss ich jedes Wochenende erreichbar sein? Muss ich morgen den Flieger nehmen, oder geht‘s auch per Videokonferenz?

• dass er lernt, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, somit seine Zeit effizienter und produktiver nutzen und neuen Herausforderungen entspannt entgegensehen kann.

• dass er mit geschärftem Blick fürs Wesentliche und frischer Lebensenergie möglichst rasch in den Berufsalltag zurückkehren kann.

Denn die meisten Betroffenen lieben ihre Arbeit und ziehen daraus einen wesentlichen Teil ihres Selbstverständnisses und ihres Selbstwertgefühls.